1794

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Chronologische Tafel über die wichtigsten Begebenheiten des Jahrs 1794, die Bezug auf den Krieg haben.

Januar.

3. Die Franken (WestArmee) nehmen die von den Royalisten besezte Insel Noirmoutier ein.

5. Ankunft von 94 Nantesern in Paris, um daselbst vor das Revolutionsgericht gebracht zu werden.

6. Die Franken (MoselArmee, HauptGeneral Hoche) rüken in Worms ein

In der Nacht vom

17 auf den

18. räumen die Oestreicher FortVauban (ehedem FortLouis) nach vorheriger Sprengung der FestungsWerke.

21. Eröfnung des englischen Parlaments. Eine grose StimmenMehrheit ist für die Fortsezung des Krieges.

-- Auch im NationalConvent spricht Barere heftig, und unter dem lautesten Beifall, gegen den Frieden.

28. Das Fort Dauphin, auf St. Domingue, geht, mit Capitulation, an die Spanier über; die Besazung von 1100 Mann wird kriegsgefangen.

30. Die Franken (MoselArmee, HauptGeneral Hoche) fodern Mannheim auf, ziehen sich aber, fast in demselben Augenblike, von dieser Festung, und

31. von Worms an das Gebirge zurük.

-- FeldMarschall von Möllendorf kommt in Mainz an, um den Oberbefehl über die preussische Armee zu übernehmen. Am nemlichen Tage reißt der Herzog von Braunschweig von da in sein Land zurük.


Februar.

Die fränkische RheinArmee steht in zwei Treffen am SpeierBach; auf ihrem linken Flügel dehnt sich die MoselArmee gegen Mainz hin.

Preussens Foderung groser Unterstüzungen an das teutsche Reich, insonderheit an die 6 vordern Kreise. Im NichtErfüllungsFall droht es mit augenbliklichem Rükzuge seiner Truppen.

2. Schluß des NationalConvents, daß jeder Kapitain, der sich mit seinem Schiffe einem Feinde ergibt, welcher nicht doppelt so stark, wie er, ist, als Verräther am Vaterland gestraft werden soll.

3. Groser KriegsRath in Brüssel, über den bevorstehenden Feldzug. Obrist Mak, der den Plan dazu entworfen hat, reißt selbst damit nach England.

-- Die Engländer, unter ObristLieutenant Whiteloke, erobern Cap Tiburon auf St. Domingue.

4. Der NationalConvent verkündet die Freiheit aller gekauften Neger, aller Sclaven, von welcher Farbe sie seyn mögen, in allen Besizungen der fränkischen Republik. Ein Neger, ein Mulatte, und ein Weisser nehmen, als Deputirte von St. Domingue, Siz und Stimme im NationalConvent.

5. Pichegru wird zum HauptGeneral der NordArmee ernannt; an seiner Stelle erhält Michaut das Commando der RheinArmee.


6. Der Uiberrest der Royalisten -- nach einem in dem Convent abgelesenen Berichte von Angers -- etwa 4000 Mann stark, die sich in Wäldern, Hölen und Hütten verborgen gehalten, sammelt sich, und bringt der republikaschen Armee einen Stoß bei. Unter den Getödeten ist General Moulins, der sich selbst mordet, um nicht in ihre Hände zu fallen.

17. Die Engländer erobern das Fort Fornal auf Corsica; ziehen

19. in die von den Franken zuvor geräumte feste Stadt St. Fiorenzo, und

23. schliesen Bastia zu Wasser und zu Land ein.


März.

Jourdan erhält das Commando der Mosel- und (deren bisheriger Befehlshaber) Hoche der italienischen Armee. Hoche wird aber, sogleich bei seiner Ankunft in Nizza, 1 April, arretirt, und erst im September wieder losgelassen.

14. In einer StaatsConferenz in Madrid behauptet Aranda: "nur ein schleuniger (auch Separat-) Friede mit Frankreich könne Spanien von weitern Uibeln retten"; und wird dafür, zwei Stunden darauf, nach Andalusien verwiesen.

-- Anfang der Insurrection in Polen: Madalinsky überfällt die preussische Husaren-Besazung in Szrensk.

19. Tod des spanischen Generals Ricardos. An seine Stelle kommt Graf de la Union.

20. Die Engländer, unter General Grey, erobern Fort Royal, auf Martinique, mit Sturm.

22. Fort Bourbon, auf Martinique, geht mit Capitulation an sie über; die 1000 Mann starke Besazung, unter General Rochambeau, wird kriegsgefangen; in den Häfen werden 125 KauffahrteiSchiffe erbeutet. Die ganze Colonie unterwirft sich den Engländern.

-- Abzug der preussischen Armee vom OberRhein bis auf 20,000 Mann Vertragsmäsiger Hilfe an Oestreich. (England trit jedoch, durch Zahlung von Subsidien, in's Mittel, und die Preussen kommen wieder zurük.)

23. Kosciusko besezt das von den Russen geräumte Cracau, und erklärt sich zum Generalissimus aller bewafneten Macht in Polen.

24. Hebert (Substitut des GemeindeProcurators, Verfasser des "Vater Duchesne"); Anacharsis Cloots, (VolksRepräsentant, sog. Redner des Menschengeschlechts); Ronsin, (OberBefehlshaber der RevolutionsArmee); Vincent, (GeneralSecretär des KriegsDepartements), u. m. a., zusammen 18, werden guillotinirt.


April.

1. Schluß des NationalConvents, wodurch der VollziehungsRath aufgehoben wird. An die Stelle der bisherigen Minister sollen 12 besondre Commissionen, unter der Aufsicht des WohlfahrtsAusschusses, kommen.

4. Die Engländer, unter General Grey, nehmen die fränkische Insel St. Lucie, mit Capitulation. Die Besazung, unter General Ricard, wird kriegsgefangen; die Franken verlieren 32 Tode, und 110 Feuerschlünde von allem Kaliber.

5. Die VolksRepräsentanten Danton, Bazire, Camille-Desmoulins, Chabot, Delaunay, Fabre-d'Eglantine, Herault-Sechelles und Phelippeaux; General Westermann, u. m. a., zusammen 14, werden guillotinirt.

7. Vertrag zwischen Dänemark und Schweden, zur Behauptung der Neutralität in dem jezigen Kriege.

-- Die Franken (italiänische Armee rüken über das Genuesische Gebiet, und besezen Oneglia.

9. Kaiser Franz II kommt in Brüssel an.

10. Tod des Generals Haxo, der, von den Vendeern gefangen, sich den Degen durch den Leib stöst, um nicht: "es lebe der König!" rufen zu müssen.

16. Die Piemonteser werden gegen Ceva zurükgeschlagen. Die Franken (ital.Armee) ziehen

17. in Ormea, Bagnasco, und (am folgenden Tage) in Garresio ein.

-- Aufstand in Warschau. Die Russen, unter General Igelström, werden überfallen, über die Hälfte getödet; die andern ziehen sich fechtend aus der Stadt. Kosciusko wird eingeladen, von Cracau nach Warschau zu kommen.

-- Die Franken (MoselArmee) rüken in Arlon ein.

-- Die Franken (NordArmee, Divis.General Balaud) werden von der alliirten HauptArmee, unter Anführung Kaisers Franz II, aus ihren Stellungen von Bouchain bis Landrecies zurükgeschlagen, und

18. Landrecies (durch den Erbprinzen von Oranien) berennt.

19. Auch in Litthauen bricht, in den Städten Wilna, Grodno, Brezesc, der Aufstand aus: die darin befindlichen russischen Truppen werden theils niedergehauen, theils gefangen.

21. Die fränkischen Inseln Guadeloupe, Marie galante, Desirade und Saintes ergeben sich, mit Capitulation, an die Engländer, unter General Grey. Die fränkische Besazung, unter General Collot, wird nach Frankreich zurükgeschikt.

23. Kaiser Franz II beschwört in Brüssel die Joyeuse Entrée, und empfängt darauf von den Ständen die Huldigung als Herzog von Brabant.

24. Die Franken (AlpenArmee, Divis.General Basdelaune), nachdem sie zu Biella die Piemonteser hart geschlagen, erobern die grose und kleine BernhardsAlpe, und einen grosen Theil des Thales von Aosta.

26. Schlacht bei Landrecies, unter Anführung Kaisers Franz II. Die Franken (NordArmee, Divis.Gen. Balaud) werden mit starken Verlust geworfen, einer ihrer Generale (Chapuis) gefangen. Aber während dieses Sieges fällt

-- Pichegru (HauptGeneral der NordArmee) in WestFlandern ein, und besezt Menin und Courtrai. Zugleich bringt

-- Charbonnier (HauptGeneral der ArdennenArmee) gegen Charleroi vor, und nimmt den Paß von Bossu und Beaumont hinweg. Diese Vortheile bewirken

27. die Vereinigung des rechten Flügels der Nord- mit dem linken der Ardennen-Armee.

28. Schlacht, worin die Piemonteser (unter General Colli) ihr Lager, 60 Kanonen, 3000 Mann Gefangene verlieren. Die Franken (ital.Armee) besezen die von ihnen verlassene Orte Savrgio, Belvedere, Lantosca, und sind nun auf allen Seiten Meister von den Gebirgen, welche die Zugänge nach Italien beherrschen.

30. Die fränkische Veste Landrecies, mit 7318 Mann Besazung (unter General Roullant) und 96 Kanonen, ergibt sich an die Alliirten, (unter dem Erbprinzen von Oranien.)

30. General Beaulieu drängt die Franken (MoselArmee) wieder aus Arlon zurük.

-- Dugommier (HauptGeneral der OstPyrenäenArmee) schlägt den spanischen General, Graf de la Union, bei Ceret, in Roussillon, auf's Haupt, und rükt hierauf gegen Collioure und PortVendre. Die Spanier ziehen sich nach Figuiera zurük.


Mai.

7. Die Piemonteser (unter General Colli) räumen Tenda und Limone, und ziehen sich gegen Coni zurük.

-- Robespierre erstattet einen weitläufigen Bericht über ReligionsSachen, welchem zu Folge der NationalConvent den Glauben an das Daseyn eines höchsten Wesens und die Unsterblichkeit der Seele beschliest.

10. Elisabeth von Bourbon, Schwester Königs Ludwig XVI, wird guillotinirt.

-- In Turin wird durch einen königl. Befehl allen streitbaren Einwohnern geboten, die Waffen zu ergreifen.

11. Erster Uiebergang der Franken (ArdennenArmee, HauptGen. Charbonnier) über die Sambre. Sie nehmen Fontaine-l'Eveque, Binch, und bedrohen Charleroi.

12. Treffen bei Courtrai (NordArmee, HauptGeneral Pichegru). Clerfaye wird gegen Brügge und Gent zurükgedrängt; sein HauptQuartier ist Thielt.

13. Die Franken (ArdennenArmee) werden wieder über die Sambre zurükgeworfen.

14. Ein AmtsBericht, am heutigen Tage auf der Spize des MontCenis verfaßt, meldet, daß die Franken (AlpenArmee) aus der Landschaft Maurienne und aus Lanneburg vorgerükt sind, die Forts und Redouten Mirabocco, Rivet, Villaret, und Ramasse, die Höhe, welche Malerochet beherrscht, das grose Kreuz xc. mit Sturm erobert, und die Piemonteser bis Ferriere und Novalese verfolgt haben. Die Franken sind nun Meister der drei Strassen, die nach Turin führen: 1. über den Bernhard; 2. über den MontCenis; 3. über das TendaGebirge.

-- König Friedrich Wilhelm II von Preussen reißt von Berlin zu seiner Armee in SüdPreussen (GrosPolen) ab.

16. Die östreichisch-englischhannöverisch- und holländische HauptArmee trennt sich in drei Theile. Der kleinste davon bleibt, im Mittelpunkte, als BeobachtungsKorps, und zum Schuze der eroberten Vesten (Landrecies, Quesnoi, Valenciennes, Condé) zurük; ein andrer Theil zieht an die Sambre; und der gröste nach Flandern. Das HauptQuartier des leztern ist Tournai.

17. Auf Pitt's Antrag bewilligt das englische Parlament die Suspension der Habeas Corpus Acte bei Verdacht von Verschwörung gegen den König oder die Regierung.

17. Pichegru (HauptGeneral der NordArmee) soll von den Alliirten (Oestreichern, Engländern, Holländern) in 5 Collonnen angegriffen, von Lille abgeschnitten, und von allen Seiten umringt werden. Aber bis allzucombinirte Manövre verunglükt, und den

18. greift Pichegru selbst an, und schlägt die Abtheilung unter dem Herzog von York mit grosem Verlust an Mannschaft und Geschüz nach Tournai zurük.

20. Zweiter Uibergang der Franken (ArdennenArmee) über die Sambre. Sie nehmen Fontaine-l'Eveque, Binch.

-- Beaulieu schlägt bei Belveaux ein fränkisches Korps, besezt die Stadt Bouillon, und fodert das dortige feste Schloß auf.

21. Die Franken (MoselArmee), nach Beaulieu's Wegzuge von Arlon, rüken wieder in diese Stadt ein, und überschwemmen das Luxemburgische. Die östreichischen Truppen, die dort gestanden, ziehen sich unter die Kanonen von Luxemburg zurük. Die Franken (MoselArmee) bedrohen, durch das Merziger Thal, Trier, wo ein östreichisches Korps unter General Blankenstein steht.

-- Bastia, auf Corsica, mit 2400 Mann Besazung, ergibt sich mit Capitulation an die Engländer, unter Lord Hood.

22. Schlacht bei Tournai, von 6 Uhr früh bis Nachts 9 Uhr. Sowohl die Franken (NordArmee, HauptGeneral Pichegru), als die alliirten, (die Kaiser Franz II selbst commandirt), ziehen sich in ihre Stellungen zurük.

-- Ein östreichischer Heerhaufe, unter Feldzeugmeister, Prinzen von Hohenlohe Kirchberg, geht bei Mannheim über den Rhein.

23. Durch ein schlaues Manövre depostirt der preussische FeldMarschall von Möllendorf die Franken (rechter Flügel der MoselArmee, unter Divis.General Ambert) aus Kaiserslautern: sie ziehen sich, mit Verlust von 1000 Getödeten, 2000 Gefangenen, und 19 Kanonen, nach Pirmasens zurük.

24. Treffen bei Rouvroix Der östreichische Feldzeugmeister, Graf von Kaunitz, drängt die Franken, mit beträchtlichen Verlust, wieder über die Sambre zurük.

-- Entdekung einer Verschwörung in Turin gegen die königliche Familie.

-- Ein 17jähriges Mädchen, Cäcilie Renaud, wird angeklagt, Robespierren haben morden zu wollen. Barere erstattet einen langen Bericht über den Plan und die Künste des englischen Ministeriums, die RevolutionsRegierung in Frankreich mit Dolchen zu vernichten. Auf seinen Vorschlag beschliest der Convent unter lautem Klatschen: "es sollen keine Engländer und Hanoveraner mehr zu Gefangenen gemacht werden"

25. Die Oestreicher besezen wieder Speier, nachdem die Franken sich von da und dem Speierbach nach Germersheim und in die Linien an der Queich zurükgezogen.

26. Die Spanier verlassen in der Nacht Ste. Elne. Ihr General Navarro übergibt Collioure an Dugommier (HauptGeneral der OstPyrenäenArmee). Die darin gelegenen 7000 Spanier schwören, nicht mehr gegen die fränkische Republik zu fechten.

26. Beaulieu muß sich aus Bouillon über Marche en Famine bis an Namur zurükziehen. General Blankenstein verläßt seine Stellung bei Trier, um sich mit ihm zu vereinigen.

28. Dritter Uiebergang der Franken (ArdennenArmee) über die Sambre und

29. Berennung von Charleroi.

31. Angrif der Engländer mit 4 LinienSchiffen, 3 Fregatten, und 3 Corvetten, unter Commodore Forst, und 1455 Mann regulirter Truppen, unter General White, auf die Stadt Port au Prince, auf St. Domingue. Die Truppen landen unter dem Schuze des Feuers von den Schiffen; die Verschanzungen der Franken werden mit Sturm erobert; diese flüchten sich, mit ihren beiden Commissären Polverel und Santhonax. In dieser neuen Eroberung finden die Engländer mehr Zuker vor, als auf ganz Jamaica.


Juni.

1. SeeSchlacht auf der Höhe von Ouessant, zwischen den Engländern, unter dem Admiral Lord Howe, und den Franken, unter dem ViceAdmiral Villaret-Joyeuse und dem VolksRepräsentanten Jean-Bon-St. André. Die Engländer erobern 6 LinienSchiffe, und versenken 3 andre. Heroism des fränkischen LinienSchiffes: der Rächer, unter Kapitain Renaudin.

1. Die Franken (ArdennenArmee) bombardiren Charleroi.

2. Bombardement von Ypern durch die Franken (NordArmee Divis.General Moreau)

3. Treffen bei Charleroi, unter Anführung Kaisers Franz II. Die Franken (ArdennenArmee HauptGeneral Jourdan) werden zurükgedrängt, und heben die Belagerung von Charleroi auf.

-- Die Franken (WestPyrenäenArmee) nehmen das spanische Lager des Aldudes, und die umliegenden Redouten hinweg.

4. Eine fränkische Division, mit ohngefähr 1500 Mann LandungsTruppen, kommt auf Guadeloupe an, und erobert wieder den Theil der Insel, gennant Basse-Terre. Die Engländer ziehen sich eilig zurük, mit Hinterlassung ihrer Magazine und 80 TransportSchiffe.

6. Das fränkische Geschwader im MittelMeer, das auf der Höhe der Hierischen Inseln dem englischen unter Admiral Hood begegnet, zieht sich in den Golf von Juan zurük, und wird darin von dem ViceAdmiral Hotham blokirt.

8. Fest des höchsten Wesens durch ganz Frankreich. In Paris figurirt dabei Robespierre, als derzeitiger Präsident des NationalConvents, auf dem Gipfel seiner Gröse.

10. Gesez vom 22 Prairial. Auf einen, Namens des WohlfahrtsAusschusses, durch Couthon erstatteten Bericht erhält das RevolutionsGericht eine neue fürchterliche Ausdehnung.

10. Clerfaye der Ypern zu entsezen sucht, wird von den Franken (NordArmee, Divis.General Souham) bei Hooglede zurükgeschlagen. Nachdem er durch ein Korps unter General Kerpen verstärkt wird, rükt er aufs neue gegen sie vor, wird aber den 12ten und besonders den 13ten wiederholt gegen Gent und Brügge zurükgedrängt.

12. Vierter Uiebergang der Franken (ArdennenArmee, HauptGeneral Jourdan) über die Sambre. Charleroi wird zum zweitenmal beschossen.

13. Treffen bei Condé zwischen den Republikanern (General Vachot) und den Vendeern. Diese werden mit beträchtlichen Verlust in die Flucht geschlagen.

-- Kaiser Franz II reißt von Brüssel nach Wien zurük.

15. Cracau ergibt sich an das preussische TruppenKorps unter GeneralMajor von Elsner.

16. Treffen bei Fleurus. Aufhebung der Belagerung von Charleroi.

-- Die Franken (NordArmee) fangen an, Nieuport zu beschiesen.

17. Ypern (Commandant, östr. General von Salis ergibt sich, mit 100 Kanonen, an die Franken (NordArmee, DivisionsGeneral Moreau). Die Besazung von 6000 Mann wird kriegsgefangen.

18. Fünfter Uibergang der Franken (ArdennenArmee, HauptGeneral Jourdan) über die Sambre. Charleroi wird zum drittenmal beschossen.

22. Die Franken (NordArmee, HauptGeneral Pichegru) zwingen Clerfaye, nach einem Gefechte, seine Stellung bei Thielt zu verlassen, und sich nach Gent zurükzuziehen. Die Engländer und Hanoveraner, unter General Wallmoden, suchen Brügge zu deken.

-- FeldMarschall Prinz von Koburg kommt mit einem starken TruppenKorps in Nivelles an, um Charleroi zu entsezen. Jourdan's HauptQuartier ist zu Gosselies.

25. Charleroi (Commandant von Reinach) ergibt sich, mit 50 Kanonen, und 2460 Mann Besazung, an die Franken (ArdennenArmee) auf Willkür.

-- Die Franken (NordArmee) besezen Brügge. Die dort gestandenen Engländer und Hanoveraner ziehen sich nach Gent, und schliesen sich an die Oestreicher unter Clerfaye an.

26. Schlacht bei Fleurus, zwischen den Oestreichern, unter Koburg, und der fränkischen ArdennenArmee unter Jourdan. Rükzug der Oestreicher. Diese Schlacht, wie die bei Gemappe (vom 6 Nov. 1792.) entscheidet das Schiksal der Niederlande.

27. Ein englisches Geschwader von 6 Linien- und mehrern andern KriegsSchiffen kommt vor Guadeloupe an. Bombardement der Stadt Point-a-vitre, die, nebst einer fränkische Fregatte, zusammen geschossen wird. Ausfall der Franken, 500 an der Zah, auf die Engländer: sie werden, mit Verlust von 112 Toden oder Verwundeten, zurükgetrieben.

29. Neues Gefecht. Die Engländer greifen an, und rüken in die Stadt ein, ohne in das Fort dringen zu können. Ihr Rükzug, mit Verlust von mehr als 860 Mann, und 250 Gefangenen.

-- Schluß des NationalConvents, wodurch die ArdennenArmee den Namen Sambre und Maas erhält.

30. Der Theil der holländischen Armee, der bis dahin bei der HauptArmee unter Koburg auf dem rechten Flügel gestanden war, zieht sich, nach harten Gefecht bei Bettignies, auf den Berg Pannisel vor Mons; muß aber


Juli.

1. nach einem neuen Gefechte auch Mons räumen, und zieht sich gegen Brüssel zurük. Die Franken (NordArmee, DivisionsGeneral Ferrand) besezen Mons.

-- Die Franken (NordArmee) ziehen ohne Hinderniß in das von den Engländern geräumte Ostende, so wie

2. in Brügge und Tournai ein.

3. Neuer vergeblicher Angrif der Engländer auf Guadeloupe gegen das Fort de l'Epee;

5. sie schiffen wieder ein, und verschwinden mit ihrem Geschwader.

-- Die Franken (NordArmee) ziehen in Gent und Oudenarde ein.

6. Angrif der Franken (Sambre und MaasArmee, HauptGeneral Jourdan) auf die ganze Stellung der alliirten HauptArmee von Namur bis gegen Brüssel; diese wird fast überall zurükgedrängt, und zieht sich

9. durch und um Löwen nach Tirlemont zurük.

-- Vereinigung der NordArmee der Franken mit der Sambre und MaasArmee in Ath, und deren gleichzeitiges Einrüken in Brüssel. . . . Der RiesenPlan der Franken, die von den Oestreichern eroberten vier Vesten Condé, Valenciennes, Quesnoi und Landrecies abzuschneiden, ist nun ausgeführt.

12. Die RheinArmee der Franken greift den linken Flügel und Mittelpunkt der östreich. preussisch. und ReichsArmee am Rhein, bei Edighofen, Tripstadt und Neustadt an. Die Gefechte dauern am

13. 14. und 15 fort.

15. Die NordArmee der Franken schlägt die Holländer zurük, und zieht in Mecheln ein, wohin Pichegru sein HauptQuartier von Brüssel verlegt, während

-- deren Sambre und MaasArmee (DivisionsGeneral Kleber) nach einem Gefechte gegen die Oestreicher, Löwen besezt.

16. Rükzug der Oestreicher am OberRhein auf das rechte Ufer dieses Stroms, und der Preussen gegen Mainz. Die Franken besezen Kaiserslautern wieder.

17. Landrecies, mit 1500 Mann Besazung, 117 Kanonen, ergibt sich, ehe noch ein KanonenSchuß darauf geschehen, an die Franken (Sambre und MaasArmee, DivisionsGeneral Scherer) auf Willkür.

17. Die östreichische HauptArmee unter Koburg hebt ihr Lager bei Tirlemont auf, und zieht sich in die Ebenen von Neerwinde. HauptQuartier: Landen.

-- Stadt und Citadelle von Namur, mit 200 Mann Besazung, ergibt sich an die Franken (Sambre und MaasArmee.)

18. Nieuport, mit 2000 Mann Besazung und 60 Kanonen, ergibt sich nach 5tägigen Bombardement mit Capitulation an die Franken (NordArmee).

21. Koburg verlegt sein HauptQuartier nach Mastricht. Ein Theil der östreichischen HauptArmee sezt sich auf den nahen Anhöhen am rechten Ufer der Maas; ein andrer Theil geht bei Lüttich über diesen Fluß, und sezt sich zwischen Lüttich und Herve.

24. Antwerpen geht an die Franken (NordArmee) über. Ganz Belgien ist nun in ihrer Gewalt.

26. MordBrand des Zweibrükischen Städtchens Kussel, auf Befehl des VolksRepräsentanten Hentz, (durch die MoselArmee, DivisionsGeneral Renaud.)

27. Der bis dahin allmächtige Robespierre wird plözlich im NationalConvent durch Tallien xc. als Tyrann proclamirt, mit seinem jüngern Bruder, mit St. Just, Lebas, und Couthon, mit dem GeneralCommandanten der Pariser Nationalgarde Henriot, dem Präsidenten des RevolutionsGerichts Dumas, dem Präsidenten des JacobinerClubs, und der Municipalität von Paris, in der Nacht auf den

28. arretirt, und sofort guillotinirt. . . . Revolution vom 9 Thermidor, Gegenstük der vom 31 Mai: EndEpoche der SchrekensRegierung; Sturz des Berges und der Jacobiner. Neuer Charakter der Revolution: Moderantism.

-- Die Franken (Sambre und MaasArmee) besezen die Stadt Lüttich und die Citadelle am linken Ufer der Maas; am rechten stehen die Oestreicher in der VorStadt Amercour und in der Karthaus.

-- Dir Franken (NordArmee, DivisionsGeneral Moreau) erobern die Insel Cadsand, in höllandisch Flandern, mit 70 Kanonen.

30. Die Franken (WestPyrenäenArmee) schlagen die Spanier bei St, Martial, erobern deren Lager und Redouten, und fodern Fuente-Rabia auf, welches sich, mit 700 Mann Besazung, an sie ergibt.

-- Koburg's Aufruf an die Bewohner des Rheins und der Mosel, aus seinem Hauptquartier zu Fouron-le-Comte (zwischen Lüttich und Achen.)

31. Belagerung von Warschau durch die Preussen. Kosciusko dekt diese Stadt durch sein festes Lager

-- Der NationalConvent widerruft die einst den Wohlfahrts- und SicherheitsAusschüssen ertheilte Vollmacht, seine Mitglieder, ohne vorherige Rüksprache mit ihm, arretiren zu lassen. Jene beiden Ausschüsse sollen jeden Monat zum 4ten Theil erneut werden.


August.

1. Der NationalConvent hebt das schrekliche Gesez vom 10 Jun, die Schärfung des RevolutionsGerichts in Paris betreffend, auf. Fouquier-Tainville, seit 2 Jahren öffentlicher Ankläger bei demselben; mehrere andre Geschöpfe Robespierre's (Volksrepräsentant Lebon, General Rossignol xc.) werden arretirt.

2. Die Franken (NordArmee erobern das Fort Isabelle, an dem Seedamm von holländisch Flandern, mit Sturm.

-- Die Preussen fodern den Commandanten im Warschau, General Ortowsky, auf, sich innerhalb 24 Stunden zu ergeben.

4. Der einzige den Franken noch übrige Ort auf Corsica, Calvi, geht, nach 2 monatlicher Belagerung und 15tägigen Bombardement, mit Capitulation an die Engländer über.

8. Die Oestreicher, unter General Blankenstein, müssen, nach einem blutigen Gefechte, die Pellinger Verschanzungen und die Stadt Trier räumen, in welche die Franken (MoselArmee) den

9. einziehen.

13. Die Spanier, die (unter General de la Union) Bellegarde zu entsezen suchen, werden von den Franken (OstPyrenäenArmee) zurükgeschlagen.

15. Quesnoi, mit 2800 Mann Besazung und 120 Kanonen ergibt sich nach 20tägiger Belagerung, auf Willkür, an die Franken (Sambre und MaasArmee, Divis.General Scherer.)

19. Die Engländer, unter ObristLieutenant Brisbane, nehmen mit Capitulation den Posten Petite Riviere, auf St. Domingue, nebst dem Kirchspiele dieses Namens und der umherliegenden Ebene von Artibonite ein.

26. Die Festung Sluis, in holländisch Flandern, ergibt sich, mit 2000 Nann Besazung, nach 22tägiger Belagerung, an die Franken (NordArmee, Divis.General Moreau).

27. Valenciennes, mit 8000 Centnern Pulver, 1100 Ausgewanderten, und 227 Kanonen, ergibt sich, ohne einen KanonenSchuß, mit Capitulation an die Franken (Sambre und MaasArmee, Divis.General Scherer). Die östreichische Besazung von 4500 Mann wird zwar kriegsgefangen, darf jedoch nach Teutschland zurük, aber unter der Bedingung, vor ihrer Auswechslung nicht mehr gegen die Franken zu fechten.

28. FeldMarschall Prinz von Koburg wird auf sein Ansuchen in Ruhestand gesezt. An seiner Stelle übernimmt Feldzeugmeister Graf von Clerfaye das Commando der HauptArmee an der Maas, im HauptQuartier zu Fouron-le-Comte.

29. Conde, mit 161 Kanonen und 1600 Man Besazung, ergibt sich, auf gleiche Art und Bedingungen, wie Valenciennes, an die Franken (Sambre und MaasArmee, Divis.General Scherer). Der NationalConvent beschliest: Conde soll künftig NordLibre heissen.

29. Le Cointre (von Versailles) klagt Bareren, Collot-d'Herbois, Billaud-Varennes vom alten Wohlfahrts- und Vadier, Voullaud, Amar und David vom alten SicherheitsAusschusse als Robespierre's MitTyrannen an. Es erheben sich aber so viele Vertheidiger der Angeklagten, daß

30. Le Cointre's 26 KlagePunkte für eben so viel Verläumdungen erklärt werden.


September.

6. Wegen des allgemeinen Aufstandes in SüdPreussen hebt König Friedrich Wilhelm II die Belagerung Warschau's und des davor liegenden verschanzten Lagers des Kosciusko auf, und zieht sich mit seiner Armee nach Radezyn.

14. Ein östreichischer Heerhaufe von 10,000 Mann gebt, unter FeldMarschallieutenant Graf von Wartensleben, bei RheinTürkheim über den Rhein.

-- Die 94 an das RevolutionsGericht in Paris abgeschikte Nanteser werden freigesprochen.

-- Schlacht bei Herzogenbusch (NordArmee, HauptGeneral Pichegru) Die Alliirten (Engländer, Hanoveraner, Holländer und Hessen), unter dem Herzog von York, verlieren 1500 Tode, 2000 Gefangene, 8 Kanonen.

15. Vereinigung des vor den 4 wiedereroberten fränkischen Festungen gebrauchten BelagerungsKorps von 15,000 Mann, unter General Scherer, mit der Sambre und MaasArmee.

18. Der russische General, Graf von Suwarow-Rimnisky, schlägt einen polnischen Heerhaufen unter General Sierakowsky bei Brzesc am Bog.

-- Wiedereroberung von Bellegarde. Die spanische Besazung von 1000 Mann ergibt sich, mit 68 Kanonen, an die Franken (OstPyrenäenArmee, HauptGeneral Dugommier) auf Willkür. Der NationalConvent beschliest: Bellegarde soll künftig SudLibre heissen; im ganzen Umfang der Republik soll ein Fest gefeiert werden, weil die Erde Frankreichs izt durchaus frei von Feinden ist.

-- Schlacht bei Sprimont (an der Ourte). Die Franken (Sambre und MaasArmee, Divis.General Scherer) schlagen der östreichischen HauptArmee linken Flügel (unter Feldmarschalllieutenant Graf von LaTour) gänzlich). Die Oestreicher verlassen die Karthaus bei Lüttich, ziehen sich ganz von der Maas zurük, gegen Herve.

19. Die Oestreicher ziehen sich durch Herve; Gulpen wird Clerfaye's HauptQuartier. Die Franken besezen die Karthaus.

20. Die Oestreicher ziehen sich durch Battice gegen Achen. Herzogenrade wird Clerfaye's HauptQuartier, und Fouron wird von den Franken besezt.

20. Treffen bei Kaiserslautern. Der preuss. Generallieutenant, Prinz von Hohenlohe-Ingelsingen, schlägt die Franken (RheinArmee, Divis.General Megnier) mit starken Verlust zurük, und besezt diese Stadt.

23. Einzug der Franken (Sambre und MaasArmee) in Achen.

26. König Friedrich Wilhelm II kommt aus Polen und Schlesien nach Potsdam zurük.


Oktober.

1. Vereinigung der Rhein- und der MoselArmee der Franken bei Lauterek.

2. Treffen an der Roer. Die Franken (Sambre und MaasArmee, HauptGeneral Jourdan) sezen über diesen Fluß, und nehmen

3. Jülich, mit 60 Kanonen, ein.

In der Nacht vom

5. auf den

6. zieht sich die östreichische HauptArmee unter Clerfaye bei Kölln auf das rechte RheinUfer zurük. Mehrem wird Clerfaye's HauptQuartier.

-- Einzug der Franken (Sambre und MaasArmee) in Kölln.

-- Die Franken überwältigen das noch auf Guadeloupe befindliche englische Lager unter General Graham. Er, und sein Korps (vom 430 Mann) werden nach England zurükgeschikt, unter Bedingung, während des jezigen Krieges nicht mehr gegen die Franken zu fechten. General Prescot, mit den übrigen englischen Truppen, wirft sich in das Fort Mathilde, worin die Franken ihn belagern.

7. Einzug der Franken (Sambre und MaasArmee) in Bonn.

8. Bombardement von Düsseldorf durch die Franken (Sambre und MaasArmee) vom linken RheinUfer herüber.

10. Herzogenbusch (Commandant, Landgraf von HessenPhilippsthal) ergibt sich nach 12tägiger Belagerung, an die Franken (NordArmee, HauptGeneral Pichegru), mit 146 Kanonen, und 408 Ausgewanderten. Die Besazung von 2500 Mann soll gegen gefangene Franken ausgewechselt werden.

-- Der russische General Suwarow schlägt den polnischen Generalissimus Kosciusko bei Madziewice. Kosciusko selbst wird gefangen. Suwarow sezt über den Bog, und rükt gegen die Weichsel vor, um sich mit General Fersen zu vereinigen.

15. Die Franken (RheinArmee, BrigadenGeneral, Vachot) besezen Mundenheim, Oggersheim, Friesenheim, und blokiren so die RheinSchanze vor Mannheim.

18. Die Franken (WestPyrenäenArmee), greifen die ganze

19. Position der Spanier in Biscaya und Navarra an, schlagen diese mit Verlust von 50 Kanonen, 2600 Toden und ohngefähr eben so viel Gefangenen, und erobern die berühmten Giesereien von Equy und Orbaycette.

-- Die Franken (RheinArmee, HauptGeneral Michaut) besezen Worms.

21. Die Franken, unter General Lavaux, durch ein starkes Korps Neger unterstüzt, erobern auf St. Domingue wieder die Stadt und den Posten Leogane.

Vom

-- bis zum

23. Rükzug der Preussen und der Oestreicher bei Mainz und bei Oppenheim auf das rechte RheinUfer. Der östreichische General von Neu wird Gouverneur der Festung Mainz.

-- Einzug der Franken (Sambre und MaasArmee, Divis.General Marceau) in Koblenz, nachdem die Oestreicher unter FeldMarschalllieutenant von Melas solches geräumt, und sich über den Rhein zurükgezogen.

-- Die Franken (NordArmee) erobern Hulst, Sas van Gent, Philippine und Axel.

25. Die Franken (RheinArmee, HauptGeneral Michaut) besezen die Anhöhen um Mainz her, und berennen diese Vestung auf dem linken RheinUfer.

27. Uibergabe der Festung Venlo an die Franken (Sambre und MaasArmee) nach 4tägiger Belagerung.

November.

2. Uibergabe der Veste Rheinfels an die Franken (MoselArmee).

4. Die Russen, unter Suwarow, stürmen und erobern die VorStadt von Warschau, Praga, unter fürchterlichem Morden

-- Mastricht (Commandant Prinz Friedrich von HessenCassel) ergibt sich mit Capitulation an die Franken (Sambre und MaasArmee, Divis.General Kleber).

6. Das englische LinienSchiff: Alexander, von 74 Kanonen, durch die Franken (GegenAdmiral Nielly) hinweggenommen.

In der Nacht auf den

7. räumen die Engländer und Holländer Nymegen. Die Franken (NordArmee) rüken darin ein, und machen, da sie Brüke zu früh in Brand gestekt worden, noch über 800 Mann Holländer gefangen.

10. Die Russen, unter Suwarow, ziehen in Warschau ein.

Blokade von Luxemburg durch die Franken (MoselArmee).

11. Stürmung der MutterGesellschaft der Jacobiner in Paris durch das Volk. Der NationalConvent verbietet alle weitere Sizungen der Jacobiner.

17. Die Franken (OstPyrenäenArmee, HauptGeneral Dugommier) greifen das verschanzte Lager der Spanier bei Figuiera an, drüken deren linken Flügel zurük, aber Dugommier selbst wird todgeschossen. Er erhält die Ehre des Pantheons.

20. Neuer Angrif der Franken (OstPyrenäenArmee, provisorischer HauptGeneral Perignon) gegen die Franken. Die ungeheuer befestigten Linien der leztern werden überwältigt; ihr HauptGeneral de la Union bleibt; sie ziehen sich in wilder Eile nach Gerona zurük. Das Fort San Fernando di Figuiera, und

21. Die Festung Roses werden berennt.

22. AnklageDecret gegen den Volksrepräsentanten Carrier.

27. Figuiera (Commandant Graf von Torres) mit 9107 Mann Besazung und 171 Kanonen, ergibt sich an die Franken (OstPyrenäenArmee, provisorischer HauptGeneral Perignon.)

28. Sieg der Franken (rechter Flügel der WestPyrenäenArmee, HauptGeneral Moncey) über die Spanier, unter General, Marquis von Ruby. Die Franken nehmen die Magazine des spanischen HauptQuartiers von Bergara, 12 Giesereien, und die Städte Azcoytia und Azpeytia.


Dezember.

1. Mislungener Versuch der Franken (RheinArmee) auf die Zahlbacher Schanze vor Mainz.

2. Der NationalConvent erläßt, auf Carnot's Antrag, einen Aufruf an alle die an die Empörung im Bezirke der WestArmee und der KüstenArmeen von Brest und Cherbourg Theil genommen, worin er ihnen Amnestie anbietet.

9. Die zu Folge der Revolution vom 31 Mai arretirten 71 Deputirte des NationalConvents treten wieder in denselben zurük.

12. Der englische Minister Pitt schliest, für den teutschen Kaiser, zum Behuf der Fortsezung des Krieges, ein Anlehn von 18 Millionen Pf. Sterl. ab.

16. Carrier wird guillotinirt.

24. Die Franken (RheinArmee HauptGeneral Michaut, und BrigadenGeneral Vachot) bombardiren die RheinSchanze, die MühlAu, und die Stadt Mannheim.

25. Die RheinSchanze vor Mannheim ergibt sich ihnen mit Capitulation.


Quellen und Literatur.

  • Taschenbuch für die neuste Geschichte. Herausgegeben von D. Ernst Ludwig Posselt. Dritter Jahrgang. Nürnberg, in der Bauer- und Mannischen Buchhandlung, 1796.