Elbe

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Elbe, einer der ansehnlichsten Flüsse in Deutschland, welcher auf dem Riesengebirge im schlesischen Fürstenthume Jauer in der Herrschaft Kynast, aus einer unbedeutenden Quelle, der Elbbrunn genannt, entspringt, sich bald mit zehn andern Quellen verbindet, dann Böhmen, Ober- und Nieder-Sachsen durchströmt, durch Aufnehmung sehr vieler anderen Flüsse (der Moldau, Egar, Mulda, Saale xc.) sehr groß und schiffbar (schon oberhalb Schandau in Meißen) wird, und endlich bei Ritzebüttel, 18 Meilen hinter Hamburg, in die Nordsee fällt.

Sehr fischreich, enthält sie auch in manchen Gegenden Goldkörner, und ist überhaupt für die Handlung einer der bedeutendsten Ströme in Europa.

Von Pirna bis Hamburg sind über 30 Elbzölle.

Die schönste Brücke über dieselbe ist bei Dresden.


Quellen und Literatur.

  • Conversations-Lexicon oder encyclopädisches Handwörterbuch für gebildete Stände. Stuttgart bei A. F. Macklot. 1816.