François de Beauharnais

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Franz, Marquis von Beauharnais.

Beauharnais, (Franz Marquis von), 1789 zum ergänzenden Deputirten des Adels von Paris extra muros ernannt und in der Folge zur Nationalassemblee berufen, zeigte sich immerwährend der Monarchie zugethan und unterzeichnete die Protestationen vom 12ten und 15ten September 1791. Seine feste und unveränderliche Handlungsweise erwarb ihm den Beynahmen: Beauharnais der Unnachgiebige. Er endete einen seiner Vorträge mit der Behauptung, das mit der Ehre sich keine Nachgiebigkeit vertrage. Seine bekannte Anhänglichkeit an die Monarchie nöthigte ihn 1791 Frankreich zu verlassen.

Im Februar 1805 ward er von Napoleon zum Bothschafter bey der Königin Regentin von Etrurien ernannt und erhielt zur selben Zeit den Titel eines Kommandanten der Ehrenlegion. Später ward er zum Gesandten in Spanien, zum Senator und im vorigen Jahre zum Grafen ernannt.

Eine Tochter von ihm, Stephanie, hat Napoleon an Kindesstatt angenommen und 1806 mit dem Erbprinzen von Baden vermählt. -- Nach andern Berichten ist der Senator und Graf Franz Beauharnais eine von dem Erwähnten verschiedene Person und zwar ein Vaters Bruderssohn des erstgenannten und dem Letzten gehört die Tochter Stephanie: dagegen die Tochter des erstern an den Staatsrath, Grafen und Generalpostdirektor Lavalette vermählt seyn soll.


Franz, Marquis von Beauharnais..

Beauharnois (Franz Marquis von), 1789 zum ergänzenden Deputirten des Adels von Paris extra muros ernannt, und in der Folge zur Nationalversammlung berufen, zeigte sich immerwährend der Monarchie zugethan, und unterzeichnete die Protestationen vom 12ten und 15ten Sept. 1791. Seine feste und unveränderliche Handlungsweise erwarb ihm den Beinahmen: Beauharnois der Unnachgiebige. Er endete einen seiner Vorträge mit der Behauptung, daß mit der Ehre sich die Nachgiebigkeit nicht vertrage. Seine bekannte Anhänglichkeit an die Monarchie nöthigte ihn, 1791 Frankreich zu verlassen.

Im Febr. 1805 ward er von Napoleon zum Botschafter bei der Königin Regentin von Etrurien und zu einem der Commandanten der Ehrenlegion, später zum Gesandten in Spanien, zum Senator und zum Grafen ernannt.

Eine Tochter von ihm, Stephanie, hat Napoleon an Kindes-Statt angenommen und 1806 mit dem Erbprinzen von Baden vermählt.


Quellen und Literatur.

  • Moderne Biographien, oder kurze Nachrichten von dem Leben und den Thaten der berühmtesten Menschen, von Karl Reichard. Leipzig, 1811. In Commission bey Peter Hammer.
  • Conversations-Lexicon oder encyclopädisches Handwörterbuch für gebildete Stände. Stuttgart bei A. F. Macklot. 1816.