Franz von Petrasch

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Petrasch, österreichischer General, diente 1794 als Generalmajor in den Niederlanden und zeigte persönliche Tapferkeit, namentlich den 17. April bey Bohani.

Nachdem er zu Anfange 1796 Feldmarschallietenant geworden war, vertraute ihm der Erzherzog Karl im July, wo die Franzosen in Frankreich und Bayern eindrangen, das Kommando von Manheim an.

Im September, wo er Jourdans Armee vollkommen in die Flucht geschlagen sah, zog er mit seiner Garnison aus Manheim aus, verjagte den 13. ein kleines feindliches Korps, das Bruchsal besetzt hielt, und ließ die Garnison von Philippsburg zu sich stossen; und mit dieser Division, die noch durch ein Korps Kavallerie, welches ihm der Graf Meerfeld von der Hauptarmee zuführte, verstärkt wurde, wandte er sich nach Kehl zu, und bildete den Angriff dieses Forts. Hierauf wendete er sich nach Stuttgard, wo er sich sodann gegen Villingen und Donaueschingen ausbreitete, um dem Rückzuge Moreaus in den Weg zu kommen; dieser sandte aber gegen ihn ein Korps aus, das ihn aus seinen letzten Positionen vertrieb und sich freyen Durchzug öffnete.

1800 diente er bey der Rheinarmee und kommandirte in der Festung Ulm.


Quellen und Literatur.

  • Moderne Biographien, oder kurze Nachrichten von dem Leben und den Thaten der berühmtesten Menschen, von Karl Reichard. Leipzig, 1811. In Commission bey Peter Hammer.