Friedrich V. (Dänemark und Norwegen)

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Friedrich V., König von Dänemark.

Unter der Regierung (1746-1766) dieses weisen und trefflichen Fürsten sehen wir Dänemark einen hohen Flor erreichen. Unter ihm gediehen Finanzen, Handel und Wissenschaften.

Auf seine Regierung hatte der große Staatsmann Graf Andreas Gottlieb Bernstorf (s. d. Art.) bis zum J. 1770, wo er seine Entlassung erhielt, Thott und Moltke großen Einfluß; der jüngere, oder Neffe desselben, trat nachher wieder aufgefodert in dänische Dienste (s. daher dies. Art.).

Friedrich V. errichtete die Ritterakademie, die Malerakademie in Copenhagen und ließ 1760 eine Gesellschaft gelehrter Männer nach Palästina und Arabien reisen, um Natur und Sitten des Orients genauer zu untersuchen. Niebuhr allein kam 1767 von dieser Reise zurück. Auch unter ihm wurden Seminarien zur Bildung der lappländischen Missionarien und andere Anstalten für die Cultur des Landes angelegt.

Quellen und Literatur

  • Conversations-Lexicon oder encyclopädisches Handwörterbuch für gebildete Stände. Stuttgart bei A. F. Macklot. 1816.