Jean-Baptiste Fleuriot-Lescot

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Fleuriot Lescot, (J. B. Ed.) gebohren zu Brüssel, kam einige Jahre vor der Revolution als Architekt nach Paris.

Nachdem er sich lange Zeit unter den Intriguen der Partheyen herumgetrieben hatte, wurde er in den Jakobinerklub zugelassen, wo ihn aber mehr die Stärke seines Arms als seines Verstandes ausgezeichnet haben soll; er erwarb sich das geheime Vertrauen Robespierres, nahm bald an dessen Gunstbezeigungen Theil und ward einer des Gehülfen Fouquiers-Tinville. Nach Chaumettes Sturze ward er Maire von Paris und widmete sich fortwährend dem Dienste Robespierres, wagte nichts ohne ihn zu thun, mußte aber auch seinem Fall am 9. Thermidor theilen; doch zeigte er in diesem Entscheidungspunkte mehr Charakter, als man ihn zugetraut hatte.


Quellen und Literatur.

  • Moderne Biographien, oder kurze Nachrichten von dem Leben und den Thaten der berühmtesten Menschen, von Karl Reichard. Leipzig, 1811. In Commission bey Peter Hammer.