Jean Ambroise Baston de Lariboisière

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Comte de Lariboissière, Divisions-General, starb den 29. December 1812 in Rußland.

Zur Zeit der Revolution war Lariboissière schon ein verdienstvoller Artillerieoffizier, gab sich mit reiner Vaterlandsliebe der Sache der Revolution hin und gelangte schnell zum Range eines Brigadegenerals. In dem Feldzuge von 1805 war es, wo er vorzüglich die Aufmerksamkeit des Kaisers auf sich zog, der ihn zum Divisionsgeneral ernannte. Bei der Belagerung von Danzig, so wie (1809) bei Eßlingen und Wagram führte er den Oberbefehl über die furchtbare Artillerie, die den Ausgang dieser Schlachten herbeiführte. Im Jahr 1811 wurde er erster Inspector der Artillerie, und beauftragt, die für den russischen Feldzuge bestimmten Kanonen auszurüsten, die aus Mangel an Transport in Rußland zurückgelassen wurden, so wie er auch noch den Schmerz hatte, seinen Sohn in der Schlacht an der Moskwa zu verlieren. Eine tiefe Schwermuth bemächtigte sich seiner und zog ihm eine bedeutende Krankheit zu, die ihn zum Bedauern aller seiner Waffengefährten wegraffte, noch ehe er den Niemen wieder erreichte.

Quellen und Literatur.

  • Dr. R. Fl. Leidenfrost's französischer Heldensaal oder Leben, Thaten und jetzige Schicksale der denkwürdigsten Heroen der Republik und des Kaiserreichs, insonderheit der Waffengefährten und Marschälle Napoleons. Ilmenau, 1828. Druck und Verlag von Beruh. Friedr. Voigt.