Michael von Kienmayer

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Kienmayer, (Michael Baron v.) kaiserlich österreichischer Feldmarschallieutenant, Ritter des Theresienordens, Inhaber eines Husarenregiments, xc.

Nachdem er in dem Türkenkriege als Major und Oberst mit dem größten Ruhme gedient hatte, wurde er in dem französischen Revolutions-Kriege als Generalmajor und sodann als Feldmarschallieutenant angestellt. In dieser Eigenschaft befand er sich 1800 bey der Armee in Breisgau.

Im Oktober 1805 kommandirte er das österreichische Korps, welches Bayern besetzte, und zog sich bey Annäherung der französischen Armee, deren ganze Macht nach der Kapitulation von Ulm auf ihn drückte, nach Böhmen zurück. Nachdem sich sein Korps mit der russischen Armee des Generals Kutusow vereinigt hatte, wurde er von dem General Merfeld abgelöst und behielt ein Kommando in Böhmen unter dem Erzherzoge Ferdinand.

Im Feldzuge 1809 übernahm er das Kommando eines Reservekorps, ging nach Sachsen und hatte später Theil an der Schlacht von Wagram.


Quellen und Literatur.

  • Moderne Biographien, oder kurze Nachrichten von dem Leben und den Thaten der berühmtesten Menschen, von Karl Reichard. Leipzig, 1811. In Commission bey Peter Hammer.