Nicolas-Jean Hugou de Bassville

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Basseville (N. J. Hugo v.) gieng 1792 in sehr verwickelten Angelegenheiten als ausserordentlicher französischer Bothschafter nach Rom. So oft er ausgieng, mußte er Beleidigungen erfahren; endlich Nachmittags den 13ten Jäner 1793 verfolgte ihn das über seine dreyfarbige Kokarde aufgebrachte Volk mit Steinen bis in das Haus des Banquiers Monette, wo er einen Stich mit einem Barbiermesser in den Unterleib erhielt, der ihn 34 Stunden darauf das Leben kostete. Der Pöbel begnügte sich nicht mit diesem ersten Exzeß: er legte Feuer in der Akademie der französischen Eleven an und mißhandelte auch mehrere von diesen.

Man hat unter mehreren Schriften von Basseville, Memoiren über die Revolution.

Quellen und Literatur

  • Moderne Biographien, oder kurze Nachrichten von dem Leben und den Thaten der berühmtesten Menschen, von Karl Reichard. Leipzig, 1811. In Commission bey Peter Hammer.