Paul Grenier

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Portrait des Generals Paul Grenier

Grenier, (Paul)

Soldat im 96sten Regiment im J. 1784; ist alle Grade durchgegangen, und macht den ganzen jezigen Krieg mit; Divisions-General den 11ten Oktober 1794.

Guter Geograph, kennt vollkommen die Manövres.


Französischer General

29. Januar 1768 Geburt in Saarlouis
18. April 1827 Tod in Morambert in der Nähe von Gray (Haute-Saone)

Älterer Bruder des Generals Baron Jean-Georges Grenier


Militärischer Werdegang

21.12.1784 Soldat im Infanterieregiment 'Nassau' (später 96. Linie)
16.10.1788 Beförderung zum Caporal
26.3.1789 Beförderung zum Sergent
1.9.1790 Beförderung zum Fourrier
1.8.1791 Beförderung zum Sergent-Major
12.3.1792 Beförderung zum Adjudant Sous-Officier
26.7.1792 Beförderung zum Lieutenant
26.8.1792 Beförderung zum Adjudant-Major
1.12.1792 Beförderung zum Capitaine
15.10.1793 Ernennung zum Adjudant général chef de bataillon
10.1.1794 Beförderung zum Chef de Brigade
29.4.1794 Beförderung zum Brigadegeneral
11.10.1794 Beförderung zum Divisionsgeneral
24.7.1801 Ernennung zum Generalinspekteur der Infanterie im Piemont und in Liguren
12.1.1810 Ernennung zum Generalinspekteur der Infanterie bei der Italienarmee
20.6.1814 Ernennung zum Generalinspekteur der Infanterie von Toulon und Marseille


Militärische Einsätze

1792 bei der Armée du Centre
Schlacht von Valmy, Schlacht von Jemappes
1792-1793 bei der Armée du Nord
Schlachten / Gefechte von Hondschoote, Wattignies
1793-1794 bei der Armée du Moselle
Division Championnet, Schlacht von Fleurus
1794-1796 bei der Armée de Sambre-et-Meuse
Kommandeur der 10. Division (1795 zunächst die 9., später die 8. Division) unter Kléber
ab 24.8.1795 Kommandeur der 2. Division, Rheinübergang bei Urdingen am 8.9.1795
erneuter Rheinübergang am 6.6.1796, Sieger von Friedberg am 10.7.1796
Gefechte von Sulzbach, Amberg, Würzburg, Giessen
1797 Kommandeur der 2. Division des Zentrums der Armée de Sambre-et-Meuse unter Hoche
Rheinübergang bei Neuwied, bei Hedersdorf und Dierdorf
Kommandeur der 3. Division der Armée de Sambre-et-Meuse ab 20.5.1797
Kommandeur der 2. Division der Armée de Mayence ab 14.12.1797
1798 Kommandeur einer Division der Italienarmee ab August 1798
bei Pastrengo, Magnano, Cassano; Sieger über die Russen bei Bassignano am 12.5.1799
bei San Giuliano, la Bocchetta und bei der Belagerung von Tortone
Kommandeur der 7. und 8. Militärdivision (zur Organisation von Verstärkungen) ab Juli 1799
verstärkt die Truppen des General Championnet und besetzt den Pass über den Kleinen St. Bernhard
Kommandeur des linken Flügels der Italienarmee ab September 1799
Schlacht von Mondovi, besetzt Savigliano, wird vom österreichischen General Ott am 4.11.1799 geschlagen
Rückzug aus dem befestigten Lager von Limone, Verteidigung des Col di Tenda
1800 Ersetzt Gouvion St. Cyr als Kommandeur des Zentrums der Armée d'Allemagne ab 5.6.1800
Sieger über die Österreicher unter Kray am 15.6.1800, Besetzung von Günzburg und Überquerung der Donau
Kommandeur des linken Flügels der Armée d'Allemagne ab dem 12.11.1800
Gefecht bei Ampfing, Schlacht von Hohenlinden, Überquerung des Inn und der Salzach
1805-1806 Vorläufiger Kommandeur der 3. Militärdivision
1806-1809 Militärgouverneur von Mantua ab dem 4.12.1806
1809 Kommandeur der 3. Division der Italienarmee
Bestandteil des französischen Zentrums während der Schlacht von Sacile am 16.4.1809
Kommandeur des zentralen Armeekorps der Italienarmee seit dem 28.4.1809
Sieger an der Soave, Schlacht von Piave, Gefecht von San Daniele
Erstürmung des Forts von Malborghetto, Schlacht von Raab
1810 Ernennung zum Chef des Generalstabes unter König Murat (Neapel)
1811 Kommandeur des Corps d'observation de l'Italie méridionale ab Juni 1811
1812 Kommandeur der 35. Infanteriedivision der Großen Armee in Verona
im November Abmarsch nach Preußen zum Korps Augereau
1813 Kommandeur der 35. Infanteriedivision im 11. Armeekorps unter Gouvion St. Cyr
Besetzung von Berlin vom 16.1. bis 4.3.1813
Ende März kurzfristiger Kommandeur des 11. Armeekorps, dann ab 10.4.1813 wieder der 35. Division - jetzt unter Macdonald
Einnahme von Merseburg am 29.4.1813
Kommandeur des Corps d'observation de l'Adige (Etsch) seit dem 10.5.1813
Kommandeur der 1re Lieutenance des Corps d'observation de l'Adige (Etsch), 2 Divisionen, seit dem 21.6.1813
Sieger bei Feistritz am 6.9.1813
Kommandeur des linken Armeekorps der Italienarmee ab dem 18.9.1813
Verteidigung des befestigten Lagers von Tarvis, später Rückzug, Sieger von Casoni 29.-30.10.1813
Gefechte von Bassano, Caldiero, San Michele
1813-1814 Kommandeur der 3 Divisionen der Generäle Rouyer, Macognet und Zucchi ab Ende Dezember 1813
Schlacht am Mincio; Gefechte von Borghetto, Salo, Guastalla
Oberkommandierender aller französischen Truppen in Italien ab dem 16.4.1814
1815 Verantwortlich für die Verteidigung von Paris am rechten Ufer der Seine (zwischen Villette und Bercy)

Auszeichnungen

22.12.1807 Großoffizier der Ehrenlegion
15.8.1809 Großkreuz der Ehrenlegion
15.8.1809 Comte de l'Empire
15.3.1814 Kommandant des Ordens "Couronne de Fer"
1.6.1814 Ritter des Saint-Louis Ordens
12.5.1815 Abgeordneter des Départements Moselle in der Kammer während der Hundert Tage
6.6.1815 Vizepräsident der Abgeordnetenkammer während der Hundert Tage
1818-1823 Abgeordneter des Départements Moselle
Der Name des General Grenier findet sich auf der östlichen Seite des Triumphbogens in Paris


Verwundungen

15.12.1793 Beinverwundung bei Lembach
1.12.1800 Schussverletzung bei Mühldorf
5.7.1809 Durchschuss der linken Hand
4.4.1813 Kieferbruch aufgrund einer Schußverletzung bei Nedlitz


Anekdoten

Quellen und Literatur.

  • Vollständige Rangliste aller Generale und General-Adjutanten in den Armeen der französischen Republik. 1796.

Dictionnaire Biographique des Généraux & Amiraux Francais de la Révolution et de l'Empire (1792-1814). Band 1. Georges Six, Paris 1934.

Autor/en

Markus Stein