Robert Anstruther

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Anstruther war der älteste Sohn von Sir Robert Anstruther, und leistete ausnehmende Dienste. Er schrieb so gut, wie er focht. Seine Staatsbriefe im Herbst 1796, als er beim österreichischen Heere war, geben Nachricht über Erzherzog Karls Kriegsunternehmungen, und sind wahre Muster von Kriegsberichten.

In Holland und Aegypten war sein Benehmen höchst verdienstlich, und in der denkwürdigen Schlacht von Vimiera, als Arthur durch einen seiner Adjutanten einen damals nicht stark ins Gefecht gekommenen Harst ihm zum Beistand antrug, erwiederte er kalt: Sir, ich brauche keinen Beistand, ich Schlage und kann die Franzosen schlagen, wo ich sie treffe.

Mit John Moore befehligte er den Nachhalt; das Mühsal und die Anstrengung waren so unablässig und groß, indem er stets unter freiem Himmel schlafen, und wie der gemeinste Soldat entbehren mußte, daß er endlich unterlag. Er ward auf einer Bastei des Vestungsthors zu Corunna, wo man die See übersieht, begraben.


Quellen und Literatur.

  • Arthur, Herzog von Wellington. Sein Leben als Feldherr und Staatsmann. Nach englischen Quellen, vorzüglich nach Elliot und Clarke, bearbeitet und bis zum Sept. 1816 fortgesetzt. Leipzig und Altenburg: F. A. Brockhaus. 1817.